Folge 3 · 25. September 2026 · 11:00 Uhr Uhr
Das habt ihr gefragt, das haben wir geantwortet
38 Fragen aus dem Publikum, beantwortet vom Show-Team und den Gästen. Ohne Namen, dafür mit Quellen zum Nachlesen.
Alle 38Adoption 1Agent Builder 1Agenten 1Claude DSGVO 1Copilot Basic 1Copilot Chat 1Copilot Cowork 1Copilot Cowork Kosten 1Copilot Studio 1Copilot Tag 1Datenschutz 1Feature Rollout 1Geplante Prompts 1Kalender Zugriff 1Lizenzen 2Loop 1Marken-Kit 1Markenkit 1Modelle 1OneNote Transkription 1Outlook 2Outlook Terminplanung 1Personalisierung 1Prompting Sprache 1Researcher Agent 1Rollout Status 1Sendungsbegleiter 2Skills Markdown 1Skills Workflows 1Sonstiges 1Sprachmodelle 1Teams 1To Do 1Transkription 1Web-Zugriff 1
38 Fragen · Frage anklicken, um die Antwort zu lesen
01Wie kann man sich und andere innerhalb des Daily doing dazu befähigen, mehr Zeit zum Testen mit Copilot aufbringen zu können? Ist ein Zeit welche durch die Führung bereitgestellt/ vorgeschrieben wird eine sinnvolle Möglichkeit?AdoptionAntwort per Mail
Microsoft geht in seinem Enablement-Framework für Copilot genau von diesem Problem aus: Ohne geschützte Zeit bleibt Copilot-Nutzung Zufall statt Gewohnheit. Deshalb empfiehlt Microsoft ausdrücklich, dass Führungskräfte aktiv Zeit für Lernen und Ausprobieren einplanen, zum Beispiel feste Zeitfenster pro Woche, in denen Mitarbeitende Copilot an echten Aufgaben testen dürfen, ohne dass das als „verlorene“ Arbeitszeit gilt. Das ist Teil der sogenannten People-First-Strategie und des dreiphasigen Modells Get ready, Onboard & Engage, Deliver Impact. Ein von der Führung vorgegebenes Zeitkontingent ist also durchaus sinnvoll, wichtig ist aber die Kombination mit zwei weiteren Bausteinen: Erstens ein Champions- beziehungsweise Early-Adopters-Programm, in dem einzelne Kolleginnen und Kollegen als Multiplikatoren fungieren und im Alltag zeigen, wie sie Copilot konkret einsetzen. Das entlastet dich, weil nicht du allein alle Use Cases erklären musst, sondern die Champions das im Team weitertragen. Zweitens konkrete, fertige Prompts und Szenarien statt der Aufforderung „probier mal aus“, dafür gibt es die Copilot Prompt Gallery und den Copilot Success Kit mit Trainingsmaterialien und Onboarding-Vorlagen. Als Erfolgsmaß nutzt Microsoft den sogenannten AI-Adoption-Score, der bewertet, ob Nutzer im Schnitt an drei Tagen pro Woche aktiv mit Copilot arbeiten. Das kann dir und der Führung helfen, den Effekt von bereitgestellter Testzeit sichtbar zu machen und zu begründen, warum sich die Investition an Zeit lohnt. Wenn wenig Zeit im Daily Doing das Kernproblem ist, hilft es außerdem, ganz konkrete, kleine und wiederholbare Szenarien zu priorisieren, etwa E-Mail-Zusammenfassungen oder Meeting-Recaps, statt große Use Cases zu entwickeln. Das senkt die Einstiegshürde und bringt schneller sichtbaren Nutzen, was wiederum die Akzeptanz für fest eingeplante Testzeit erhöht. Mehr News und schnellere Tipps und Tricks bekommst du unter www.copilotexperte.de .Alex04.10.202602Kann ich ein LLM im „Normalen“ Agent Builder (also nicht in Studio) hinterlegen?Agent BuilderAntwort per Mail
Nein, im normalen Agent Builder in Microsoft 365 Copilot (also dem, mit dem du deklarative Agenten ohne Copilot Studio baust) kannst du kein eigenes LLM auswählen oder hinterlegen. Ein deklarativer Agent nutzt immer automatisch Copilots eingebaute Orchestrierung und das dahinterliegende Foundation Model von Microsoft 365. Das ist auch so gewollt, damit der Agent automatisch alle Sicherheits, Compliance und Responsible AI Vorgaben von Microsoft 365 erbt, ohne dass du dich selbst um Hosting oder Modellwahl kümmern musst. Es gibt im Configure Tab zwar ein Feld namens „Model“, das hat aber eine andere Bedeutung als die Modellwahl in Copilot Studio. Dort stellst du nur den Standard-Antwortmodus deines Agenten ein, also Auto, Quick response oder Think deeper. Das steuert, wie viel Zeit sich der Agent für Nachdenken nimmt, es ist aber keine Auswahl zwischen unterschiedlichen LLMs wie GPT oder Claude. Wenn du wirklich das zugrunde liegende Modell für einen Agenten festlegen willst, zum Beispiel um zwischen verschiedenen GPT Modellen oder externen Modellen wie Claude zu wählen, brauchst du dafür Copilot Studio. Dort kannst du für Agenten mit generativer Orchestrierung im Build Tab unter „Model“ ein bestimmtes Modell auswählen, sofern dein Admin das entsprechend freigegeben hat.Alex04.10.202603Wie baue ich Agenten mit CoPilot, wenn ich nicht CoPilot Studio habe?AgentenAntwort per Mail
Für einfache Agenten brauchst du Copilot Studio gar nicht zwingend. In Microsoft 365 Copilot selbst gibt es den sogenannten Agent Builder. Du findest ihn zum Beispiel unter microsoft365.com/chat, office.com/chat oder im Microsoft Teams Client über die Copilot Ansicht, dort auf „Agent erstellen“. Mit dem Agent Builder beschreibst du in natürlicher Sprache, was dein Agent tun soll, oder konfigurierst ihn manuell über den Reiter Konfigurieren. Du kannst Anweisungen hinterlegen, Wissensquellen wie SharePoint Seiten, OneDrive Dateien, Teams Chats oder öffentliche Webseiten anbinden, Starter Prompts festlegen und den Agenten direkt im Testbereich ausprobieren. Der Agent Builder ist in Microsoft 365 Copilot enthalten, es ist also kein eigenes Copilot Studio Konto nötig. Der Unterschied zu Copilot Studio: Der Agent Builder eignet sich für einfache, persönliche oder Team Agenten ohne Code, die auf bestehenden Inhalten basieren. Sobald du komplexere Workflows, Aktionen mit externen Systemen oder eine breite unternehmensweite Verteilung brauchst, ist Copilot Studio das passendere Werkzeug, dort lässt sich ein im Agent Builder erstellter Agent bei Bedarf auch später hinüberkopieren. Zur Lizenzierung, das kann sich ändern und du solltest es im Zweifel gegenprüfen: Der Agent Builder ist mit einer Microsoft 365 Copilot Add on Lizenz enthalten. Ohne diese Lizenz lässt sich der Agent Builder eingeschränkt nutzen, dann aber nur mit öffentlichem Webwissen als Grundlage, für Agenten mit Zugriff auf Unternehmensdaten braucht es entweder die Copilot Lizenz oder ein Pay as you go Modell über Copilot Credits.Alex04.10.202604Ich würde gerne wissen ob sich die Claude Modelle im Copilot lohnen und wie es da DSGVO Technisch mit Kundendaten etc aussieht. Und wann eine Version kommt die mit den EU Richtlinien konform geht.Claude DSGVOAntwort per Mail
Ob sich Claude lohnt, hängt stark vom Anwendungsfall ab. Anthropics Claude Modelle (Sonnet und Opus) sind in Microsoft Copilot, Copilot Studio, Cowork, Researcher und in Word, Excel und PowerPoint als zusätzliche Modellauswahl verfügbar. Sie gelten laut Microsoft als besonders stark bei komplexer Analyse, Dokumentenverständnis, strukturierter Texterstellung, Codierung und bei langlaufenden Agenten-Workflows. Für den normalen Büroalltag reicht oft das Standardmodell (GPT), Claude lohnt sich eher, wenn du lange Dokumente auswerten, komplexe mehrstufige Aufgaben planen oder anspruchsvolle Texte strukturieren willst. Beim Datenschutz gibt es eine wichtige Einschränkung: Anthropic ist bei Microsoft als Subprozessor eingebunden, die Modelle laufen aber aktuell außerhalb der EU Data Boundary. Für Kunden mit Tenant-Sitz in der EU, der EFTA oder in UK sind Claude Modelle deshalb standardmäßig deaktiviert, Admins können sie im Microsoft 365 Admin Center bewusst aktivieren (Einstellung „AI providers operating as Microsoft subprocessors“), müssen dann aber akzeptieren, dass Prompts und Antworten in die USA übertragen und dort verarbeitet werden können. Für Copilot in Word, Excel und PowerPoint gibt es eine separate Einstellung, die ebenfalls standardmäßig aus ist beziehungsweise je Tenant unterschiedlich konfiguriert sein kann. Für Kundendaten heißt das konkret: solange Anthropic für deinen Tenant nicht aktiv eingeschaltet ist, kommen Claude Modelle gar nicht zum Einsatz. Schaltest du sie ein, gelten die Microsoft Produktbedingungen und der Data Protection Addendum, die Daten werden aber nicht in der EU verarbeitet. Einen konkreten Termin für eine vollständig EU konforme, also innerhalb der EU Data Boundary laufende Claude Version, nennt Microsoft in der offiziellen Dokumentation aktuell nicht. Es gibt lediglich Hinweise aus dem Community Support, dass eine native Azure Hosting Option für Claude in EU Regionen für 2026 angestrebt wird, das ist aber keine offizielle, verbindliche Zusage von Microsoft. Ich empfehle dir, die Seite zu den Anthropic Modellen im Blick zu behalten, dort werden Änderungen an der EU Verfügbarkeit dokumentiert, sobald es sie gibt.Alex07.10.202605Ich habe die Copilot Basic Version mit meiner M365 Business Standard Einsatz, ich kann Copilot in den Apps Outlook, Word, PP und Excel aufnehmen auch nutzen. Stelle aber fest, dass das in den Apps bei anderen Benutzer nicht überall funktioniert. Woran liegt das? Muss was freigeschaltet werden? Oder ist das bei mir Zufall / Vermischung mit anderen Logins und der Copilot Basic funktioniert nicht in den Apps?Copilot BasicAntwort per Mail
Copilot Basic (also die Version ohne den kostenpflichtigen Add-on) ist in M365 Business Standard automatisch als „Standard Access“ enthalten und wirkt in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote. Das ist bei dir also kein Zufall, sondern genau so vorgesehen. Wichtig dabei: dieser Standard Access unterscheidet sich vom Priority Access, den es nur mit einer bezahlten Copilot Lizenz gibt, und ist laut Microsoft ausdrücklich kapazitätsabhängig, die Verfügbarkeit kann also über den Tag und je nach Nutzer schwanken. Aber: das Feature wurde ausgerollt in Teilen und dann wieder gestoppt auf unbestimmte Zeit. D.h. es kann durchaus sein, dass es bei Dir geht und bei anderen nicht. Das ist sehr unschön, aber tatsächlich bekannt.Alex07.10.202606Wie kann in Copilot mit mehreren Fenstern gearbeitet werden? z. B. für verschiedene Aufträge parallel arbeitenCopilot ChatAntwort per Mail2 Personen haben das gefragt
In Microsoft 365 Copilot Chat kannst du grundsätzlich mehrere Unterhaltungen parallel führen, aber technisch läuft das über getrennte Chat-Threads, nicht über echte separate Fenster wie bei klassischen Desktop-Programmen. Über den Button für einen neuen Chat startest du einen frischen Thread, und über den Chatverlauf (die Liste der bisherigen Unterhaltungen) kannst du jederzeit zwischen deinen laufenden Themen hin und her wechseln, ohne dass der Kontext der anderen Unterhaltung verloren geht. Wenn du wirklich parallel, also gleichzeitig sichtbar, an verschiedenen Aufträgen arbeiten willst, ist der praktikabelste Weg, Copilot Chat in mehreren Browser-Tabs oder sogar mehreren Browserfenstern zu öffnen, zum Beispiel über m365copilot.com. Jeder Tab bzw. jedes Fenster hält dann seinen eigenen Chat-Thread und Kontext, so kannst du zum Beispiel in einem Fenster Auftrag A bearbeiten und im anderen Auftrag B, ohne dass sich die Kontexte vermischen. Innerhalb von Word, Excel oder PowerPoint ist das ähnlich: Der Copilot-Bereich ist immer an das jeweils geöffnete Dokument gebunden. Öffnest du also zwei verschiedene Dokumente in zwei separaten Anwendungsfenstern, hat jedes sein eigenes Copilot-Chat-Fenster mit eigenem Kontext, und du kannst faktisch parallel an zwei Aufträgen arbeiten, jeweils im passenden Fenster. Eine eingebaute Funktion speziell für Copilot mit mehreren fest angedockten, gleichzeitig sichtbaren Chatfenstern in einer einzigen Ansicht gibt es laut aktueller Dokumentation nicht. Die Empfehlung ist also: neue Threads für neue Themen nutzen, den Chatverlauf zum schnellen Wechseln nutzen, und für echtes Nebeneinander mehrere Browser-Tabs bzw. Fenster oder mehrere geöffnete Dokumente verwenden.Alex04.10.202607Kann ich Copilot Cowork mittlerweile ohne datenschutzrechtliche Bedenken verwenden? Wie gehe ich hier vor? (Stichwort GPT-6-Astra statt Anthropic-Modelle)Copilot CoworkAntwort per Mail
Datenschutzrechtlich gilt für Cowork grundsätzlich: Es arbeitet innerhalb der Sicherheits- und Compliance-Grenzen von Microsoft 365, nutzt deine bestehenden Berechtigungen, bleibt strikt innerhalb des Tenants und deine Daten werden nicht zum Training der Modelle verwendet. Von Cowork erzeugte Dateien landen in deinem OneDrive beziehungsweise SharePoint und unterliegen euren üblichen Governance-Regeln. Wichtig beim Thema Anthropic als Subprozessor: Diese Modelle sind aktuell ausdrücklich vom EU Data Boundary ausgeschlossen, das heißt, Prompts und Daten können außerhalb der EU verarbeitet werden. Für Kunden innerhalb der EU und in Großbritannien sind Anthropic-Modelle deshalb standardmäßig deaktiviert. Admins können das im Microsoft 365 Admin Center unter Copilot-Einstellungen gezielt steuern, auch tenant-weit abschalten, dann nutzt Cowork automatisch nur die verbleibenden, nicht-Anthropic Modelle. Für eine datenschutzkonforme Nutzung solltest du also erstens prüfen, ob Anthropic-Modelle in eurem Tenant überhaupt aktiviert sind und ob das mit euren Datenresidenz-Anforderungen vereinbar ist, und zweitens generierte Inhalte vor dem Versenden oder Teilen immer selbst gegenprüfen, da Cowork Aktionen mit Freigabe durchführt. Anders ist es mit den GPT Modellen, diese laufen ausschließlich bei Microsoft und somit ist der Einsatz von Cowork mit GPT 5.5, 6 oder 6.1 kein Problem.Alex07.10.202608Wie kann man Cowork Kosten besser abschätzen bzw. nachvollziehen? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der gleiche Prompt unterschiedliche Kosten an unterschiedlichen Tagen und Uhrzeiten verursacht.Copilot Cowork KostenLive beantwortet3 Personen haben das gefragt
Eine feste Preisliste nach dem Motto „Aktion X kostet Y Credits“ gibt es nicht, weil die Anzahl der verbrauchten Copilot Credits von mehreren Faktoren abhängt: welches Modell verwendet wird, wie viel Kontext geladen werden muss, wie lange die Ausführung dauert und welche Tools oder Wissensquellen aufgerufen werden. Eine einfache Anfrage kostet also deutlich weniger als eine mehrstufige Aufgabe mit mehreren Aktionen und Datenquellen. Für Copilot Cowork gibt es aber ein praktisches Hilfsmittel: Wenn du in einem Cowork-Chat den Befehl /cost eingibst, siehst du die ungefähren Credits, die diese Aufgabe bisher verbraucht hat, sowie deinen verbleibenden Monatssaldo. Das kostet selbst keine Credits, ist aber nur eine Annäherung und keine offizielle Abrechnungsgrundlage. Für Copilot Studio Agenten gibt es zusätzlich den Copilot Credits Estimator und den Agent Usage Estimator, mit denen du vorab grob abschätzen kannst, wie viele Credits ein Agent je nach Konfiguration, Traffic und genutzten Funktionen verbrauchen dürfte. In der Dokumentation zu den Billing-Raten findest du auch konkrete Rechenbeispiele, etwa dass eine klassische Antwort 1 Credit und eine generative Antwort 2 Credits kostet, multipliziert mit der Anzahl der Nutzer beziehungsweise Durchläufe pro Tag. Für die laufende Kontrolle im Unternehmen nutzt man am besten das Cost Management Dashboard im Microsoft 365 Admin Center (Copilot > Cost Management), das Verbrauch nach Nutzer, Agent, Richtlinie und Dienst aufschlüsselt, beziehungsweise für Copilot Studio Agenten die Monitor-Seite mit der Cost-Distribution-Ansicht dort.Alex04.10.202609Wo bekomme ich tiefere Informationen zu den Unterscheidungen zwischen Chat, CoWork, Skills oder CoPilot Studio ?Wollt Ihr darüber mal in der nächsten CoPilotShows sprechen ?Copilot StudioAntwort per Mail
Es gibt tatsächlich mehrere Bausteine im Copilot-Universum, die sich auf den ersten Blick überschneiden. Kurz zur Einordnung: Copilot Chat ist der klassische Chat-Einstieg (in Word, Teams, Outlook, unter m365copilot.com etc.), mit dem du Fragen stellst, Inhalte zusammenfassen lässt oder Aufgaben direkt erledigst. Copilot Cowork ist eine neuere Funktion, mit der du größere, mehrstufige Aufgaben delegierst, du beschreibst ein Ziel und Cowork koordiniert dafür mehrere Apps und Schritte, während du am Ende prüfst und freigibst. Skills sind kleinere, wiederverwendbare Fähigkeiten, die ein Agent nutzt, zum Beispiel um eine Datei zu erstellen oder eine bestimmte Aktion auszuführen. Sie sind Bausteine innerhalb eines Agenten, kein eigenständiges Werkzeug. Der Agent Builder in Microsoft 365 Copilot ist die einfache, no-code Möglichkeit, Agenten für dich selbst oder ein kleines Team zu bauen, die auf deinen eigenen Inhalten wie SharePoint oder Mails basieren. Copilot Studio ist das umfassendere Werkzeug für Power User, Admins und Entwickler. Dort baust du Agenten für größere Zielgruppen (Abteilung, ganzes Unternehmen, externe Kunden), mit komplexeren Workflows, externen Datenquellen, Freigabeprozessen und feinerer Governance über das Power Platform Admin Center. Wenn ein in Agent Builder erstellter Agent später mehr Power braucht, kannst du ihn nach Copilot Studio kopieren. Microsoft hat dazu eine gute Vergleichstabelle veröffentlicht (siehe Quelle unten), die genau diese Entscheidung zwischen Microsoft 365 Copilot und Copilot Studio erklärt, inklusive Entscheidungsbaum. Deinen Wunsch nach einer eigenen Folge zu genau diesem Thema geben wir gerne ans Team weiter.Alex04.10.202610Wann findet der Copilot Tag im November statt und wie kann ich mich anmelden?Copilot TagAntwort per Mail
Der Copilot Tag findet am 27. November statt. Alle Informationen findest du hier:https://www.die-copilot-show.de/der-tag Dein Copilot Show TeamErika25.09.202611Ist die Arbeit von Copilot bei Meetings Datenschutzkonform?DatenschutzAntwort per Mail
Ja, Copilot in Meetings ist grundsätzlich in das bestehende Datenschutz und Compliance Framework von Microsoft 365 eingebettet. Copilot verarbeitet und speichert Prompts, Antworten und Transkriptdaten nach den gleichen vertraglichen Zusagen wie die übrigen Inhalte deiner Organisation in Microsoft 365, also verschlüsselt und ohne dass diese Daten zum Training der zugrunde liegenden Sprachmodelle verwendet werden. Microsoft nennt dazu unter anderem Zertifizierungen wie GDPR, ISO 27001 und ISO 42001 sowie die Einhaltung der EU Data Boundary. Für Kunden mit Tenant in der EU werden die Interaktionsdaten von Copilot in Teams Meetings, also Prompt und Antwort, in der jeweiligen Geografie des Nutzers gespeichert, der die Frage stellt, gesteuert über die Preferred Data Location beziehungsweise die primäre Tenant Geografie. Wichtig ist trotzdem: Die technische und vertragliche Konformität von Microsoft ersetzt keine eigene Datenschutz-Folgenabschätzung in deinem Unternehmen. Gerade bei Meeting-Transkripten mit personenbezogenen Daten solltest du intern klären, wie lange Transkripte aufbewahrt werden (steuerbar über Microsoft Purview Aufbewahrungsrichtlinien), wer Zugriff hat und ob eine Einwilligung oder Information der Teilnehmenden zur Aufzeichnung/Transkription nötig ist, das ist unabhängig von Copilot ohnehin bei Meeting-Aufzeichnungen Pflicht. Admins können den Zugriff auf Transkripte und Zusammenfassungen sowie Aufbewahrungsfristen über Microsoft Purview und die Teams Admin Einstellungen steuern, das ist der Hebel, um die Nutzung in eurem Unternehmen datenschutzkonform zu konfigurieren.Alex07.10.202612Kann es sein, dass die Neuigkeiten noch nicht überall ausgerollt sind?Feature RolloutAntwort per Mail
Ja, das kann gut sein. Microsoft rollt neue Copilot Funktionen in der Regel gestaffelt aus, oft über mehrere Wochen und nicht für alle Nutzer, Tenants oder Regionen gleichzeitig. Das gilt auch für neue Freigabe beziehungsweise Teilen Funktionen in Copilot Chat, zum Beispiel beim Teilen von Agenten oder Inhalten. Wie schnell eine Funktion bei dir ankommt, hängt unter anderem vom Zeitpunkt der Ankündigung im Microsoft 365 Roadmap, vom Update Kanal deiner Microsoft 365 Apps und von eventuellen Admin Einstellungen wie einem gestaffelten Rollout (Staged Rollout) in deiner Organisation ab. Es lohnt sich, im Microsoft 365 Admin Center unter Nachrichtencenter (Message Center) nachzuschauen, ob es dazu bereits eine Ankündigung mit Zeitplan gibt, und den Update Kanal (Current Channel vs. Monthly Enterprise Channel) zu prüfen.Alex07.10.202613Fallen durch geplante Prompts zusätzliche Kosten an?Geplante PromptsAntwort per Mail
Geplante Prompts (Scheduled Prompts) sind eine Funktion von Microsoft 365 Copilot Chat, mit der du wiederkehrende Prompts automatisch zu einer festgelegten Zeit ausführen lassen kannst, zum Beispiel ein tägliches Briefing. Laut Microsoft-Dokumentation ist dafür lediglich eine Microsoft 365 Copilot Lizenz nötig, eine separate Lizenz oder ein zusätzliches Abrechnungsmodell für diese Funktion selbst wird nicht genannt. Wichtig ist aber: Jede Ausführung eines geplanten Prompts ist technisch eine ganz normale Copilot-Interaktion. Sie zählt also wie jeder andere Prompt zur regulären Nutzung deiner Copilot-Lizenz beziehungsweise, falls dein Tenant über Pay-as-you-go oder Copilot Credits abrechnet, zur normalen Verbrauchsmessung. Eine geplante, wiederkehrende Ausführung kann also über die Zeit mehr Prompts verursachen als ein einmaliger manueller Prompt, und dadurch indirekt mehr Verbrauch erzeugen, aber es gibt keinen separaten Aufpreis nur für die Tatsache, dass ein Prompt geplant statt manuell ausgelöst wird.Alex04.10.202614Kann ich das Meeting Management via Copilot auch für den Kalender meines Chefs verwenden? Oder geht es nur mit dem eigenen Kalender?Kalender ZugriffAntwort per Mail
Standardmäßig arbeitet Copilot in der Terminverwaltung mit deinem eigenen Postfach und Kalender. Für den Kalender einer anderen Person, etwa deines Chefs, braucht Copilot als Delegate Zugriff über die normale Outlook-Kalenderfreigabe beziehungsweise Full-Access-Berechtigung auf das Postfach. Microsoft rollt seit März 2026 eine Funktion aus, mit der Delegates in Copilot Chat gezielt nach Terminen im Kalender der Person suchen können, für die sie die Berechtigung verwaltet haben. Voraussetzung ist, dass die Kalenderfreigabe beziehungsweise Delegate-Berechtigung in Outlook korrekt eingerichtet ist, dann erkennt Copilot diese Rechte und lässt Abfragen wie 'zeig mir die Termine von X nächste Woche' zu. Wichtig zu wissen: Ohne diese Freigabe verweigert Copilot den Zugriff, selbst wenn du in Outlook selbst schon länger mit dem fremden Kalender arbeitest. Prüfe also zuerst in Outlook unter Kalenderberechtigungen beziehungsweise Postfachdelegation, ob du dort wirklich als Delegate eingetragen bist, nicht nur als Person mit Ansichtsrecht. Das vollständige Meeting Management mit Vorbereitung und Nachbereitung durch Copilot ist aber in erster Linie auf den eigenen, angemeldeten Nutzer ausgelegt, die Delegate-Funktion deckt vor allem die Terminsuche ab. Da sich der Rollout und die genauen Fähigkeiten noch weiterentwickeln, kann es sein, dass bei euch im Tenant noch nicht alle Delegate-Funktionen verfügbar sind. Ein Blick in die Microsoft 365 Copilot Release Notes lohnt sich, um den aktuellen Stand zu prüfen.Alex07.10.202615Gibt es eine Aufstellung/Vergleich/Gegenüberstellung "Copilot Lizenz und keine Lizenz (Standard)"?LizenzenAntwort per Mail
Ja, so eine Gegenüberstellung gibt es offiziell von Microsoft. Die zentrale Seite heißt „Find the right Copilot to meet your needs“ und vergleicht Copilot Chat (ohne extra Lizenz, in M365 enthalten) mit Microsoft Copilot (mit Zusatzlizenz). Ohne Copilot-Lizenz hast du mit einem passenden Microsoft-365-Abo automatisch Copilot Chat: webbasierte Antworten, Datei-Uploads für eigene Analysen, Bildgenerierung und in Outlook eine eingeschränkte Auswertung deiner E-Mails, Kalender und Chats. Was fehlt, ist die tiefe Verzahnung mit deinen Unternehmensdaten über Microsoft Graph und die sogenannte Work IQ und semantische Indizierung, außerdem gibt es keinen priorisierten Zugriff auf neue Modelle und nur eingeschränkten Zugang zu fortgeschrittenen Agenten. Mit einer Microsoft-365-Copilot-Lizenz kommt genau das dazu: Copilot kann dann über E-Mails, Termine, Chats, Dokumente und SharePoint-Seiten hinweg gemeinsam denken, für die du Zugriffsrechte hast, außerdem bekommst du priorisierten Zugriff auf Funktionen und Modelle sowie vollen Zugang zu den Copilot-Funktionen in Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Teams und weiteren Apps. Eine ausführliche Tabelle mit den Unterschieden findest du auf der genannten Learn-Seite, ebenso Details zu den einzelnen Lizenzoptionen. Da sich Umfang und Bezeichnungen der Lizenzen (Basic, Premium etc.) immer wieder ändern, lohnt sich vor einer Kaufentscheidung ein aktueller Blick auf die Microsoft-Seite statt sich auf ältere Screenshots zu verlassen.Alex04.10.202616geht E-Mails für einen Termin mit der normalen Premiumversion oder muss man den Co-Worker haben?LizenzenAntwort per Mail
Für das einfache Erstellen und Versenden von Termineinladungen, wie es Pascal in der Sendung gezeigt hat (Copilot findet freie Zeiten, bucht Räume, formuliert die Agenda und verschickt die Einladung im Chat), reicht die normale Microsoft 365 Copilot Lizenz, also die Version, die du in Outlook, Word, Excel & Co. nutzt. Das läuft direkt über Copilot Chat in Outlook und benötigt kein Cowork. Cowork ist ein separates, agentisches System, das komplexere, mehrstufige Aufgaben über mehrere Apps hinweg selbstständig erledigt, zum Beispiel Postfach und Kalender aufräumen oder ganze Meetingvorbereitungen über mehrere Quellen hinweg zusammenstellen. Cowork ist zwar über deine Microsoft 365 Copilot Lizenz zugänglich, wird aber zusätzlich über ein nutzungsbasiertes Modell mit Copilot Credits abgerechnet, das dein Unternehmen extra einrichten und freigeben muss. Kurz gesagt, für einen einzelnen Termin mit passender Einladungsmail brauchst du keinen Cowork Zugang, die normale Copilot Lizenz genügt. Erst wenn du Copilot bittest, eine ganze Kette von Aufgaben rund um einen Termin selbstständig zu erledigen, kommt Cowork ins Spiel, und dafür fallen dann separate Kosten in Copilot Credits an. Da sich Lizenzdetails und Preise bei Microsoft immer wieder ändern, lohnt sich vor einer Entscheidung ein Blick in die aktuelle Dokumentation.Alex07.10.202617Wie aktuell und nutzbar ist Loop?LoopAntwort per Mail
Loop ist aktuell und wird von Microsoft aktiv weiterentwickelt, allerdings hat sich der Fokus in den letzten Monaten verschoben. Ursprünglich waren Loop-Komponenten (Tabellen, Aufgabenlisten, Absätze) dafür gedacht, in Teams, Outlook, OneNote und Whiteboard live geteilte Bausteine einzufügen, die überall synchron bleiben. Diese Komponenten funktionieren weiterhin in Teams, Outlook und der OneNote Desktop App für Windows. Allerdings wurde die Unterstützung für neue Loop-Komponenten in Word im Web bereits zum 1. September 2025 eingestellt, und für OneNote im Web ist das ab Mitte September 2026 geplant. Bestehende Komponenten gehen dabei nicht verloren, sie werden nur zu Links auf die zugehörige Loop-Seite. Parallel positioniert Microsoft Loop zunehmend als die Arbeitsfläche hinter Copilot, nämlich als Speicherort für Copilot Pages und Copilot Notebooks. Diese teilen sich sogar denselben persönlichen SharePoint Embedded Speicherbereich mit dem persönlichen Loop Arbeitsbereich (My workspace). Das zeigt, wohin die Reise geht: Loop wird eher zur Infrastruktur für KI-erzeugte, editierbare Inhalte als zur eigenständigen Notion-ähnlichen App. Zur Nutzbarkeit: Für Loop-Komponenten reicht eine OneDrive- oder SharePoint-Lizenz, für vollwertige Loop-Arbeitsbereiche braucht man den Service Plan Loop with workspaces, der in bestimmten Microsoft 365 Abos enthalten ist. Für volle Funktionalität wie Erwähnungen und das Teilen von Arbeitsbereichen ist zusätzlich ein Exchange-Online-Postfach nötig. Loop-Arbeitsbereiche sind zudem nicht in allen Cloud-Umgebungen verfügbar, in US-Behördenclouds (GCC, GCC High, DoD) zum Beispiel gar nicht. In der Praxis ist Loop also durchaus nutzbar und wird gepflegt, aber es lohnt sich, vor einem größeren Rollout zu prüfen, welche Integration (Teams, Outlook, OneNote, Whiteboard) für euren Anwendungsfall wirklich noch aktiv unterstützt wird, da sich das gerade verschiebt.Alex04.10.202618Wie kann ich das Markenkit zentral ablegen?MarkenkitAntwort per Mail
Ein Markenkit lässt sich in Microsoft 365 Copilot nicht einfach von jedem Nutzer zentral ablegen, sondern muss von deinem Admin freigeschaltet werden. Dazu richtet der Admin über config.office.com die Richtlinie „Elevated role for Brand Managers“ ein und hinterlegt dort eine mail aktivierte Sicherheitsgruppe mit den Personen, die als Markenmanager gelten sollen. Erst wenn diese Richtlinie mit Tenant Scope und Priorität 0 aktiv ist, sehen die Mitglieder dieser Gruppe in ihren eigenen Markenkits einen Veröffentlichen Button. Mit einem Klick auf diesen Button wird das Kit als offizielles Markenkit für die ganze Organisation freigegeben. Alle Nutzer sehen es dann zentral im Bereich Create unter Mehr, Markenkits im Microsoft 365 Copilot Chat und in Copilot in PowerPoint, sofern die entsprechende Lizenz vorhanden ist. Bearbeiten können das offizielle Kit weiterhin nur die festgelegten Markenmanager, andere Nutzer können es nur auswählen und verwenden. Alternativ kannst du Bilder und Vorlagen auch aus einer bereits bestehenden SharePoint Organization Asset Library oder aus Templafy mit dem Markenkit verknüpfen, damit diese zentral gepflegten Assets automatisch dort auftauchen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Logos, Farben und Schriften im Folienmaster und in den Layouts der Vorlage hinterlegt sind, damit Copilot sie zuverlässig übernimmt. Beachte, dass sich die Rollout Stände je nach Tenant unterscheiden können, zum Beispiel ist die Markenkit Auswahl direkt in Copilot in PowerPoint teilweise noch nicht überall verfügbar und an eine Premium Lizenz gebunden. Es lohnt sich, nach der Einrichtung zu prüfen, ob die Funktion in deinem Tenant schon sichtbar ist.Alex04.10.202619Wir beschäftigen uns aktuell intensiv mit dem Copilot-Marken-Kit, um unser Corporate Design möglichst konsistent in PowerPoint-Folien einzusetzen. Wie sollten Vorlagen, Layouts und Designelemente im Marken-Kit aufbereitet und hinterlegt werden, damit Copilot das unternehmenseigene Design zuverlässig verwendet?Ist zukünftig außerdem geplant, weitere Designformate und Assets wie Grafiken, Flyer, Icons oder andere Kommunikationsmittel in das Marken-Kit hochzuladen und für die Inhaltserstellung zu nutzen?Könntet ihr dazu in einer der nächsten Copilot Shows ein oder mehrere konkrete Praxisbeispiele präsentieren?Marken-KitAntwort per Mail11 Personen haben das gefragt
Marken-Kits lassen sich zentral für die ganze Organisation anlegen, das ist kein reines Benutzerfeature. Dafür richtet ein Admin im Microsoft 365 Apps Admin Center (config.office.com) die Richtlinie „Enterprise Brand Manager“ ein. Zuerst legst du unter admin.microsoft.com eine mailfähige Sicherheitsgruppe mit den Personen an, die als Markenverantwortliche official Brand Kits erstellen und veröffentlichen dürfen. Anschließend aktivierst du in config.office.com unter Customization, Policy Management die Richtlinie „Elevated role for Brand Managers“, trägst dort die E-Mail-Adresse dieser Sicherheitsgruppe ein und setzt die Richtlinie auf Tenant-Ebene mit Priorität 0. Nach bis zu 24 Stunden sehen die Markenverantwortlichen in ihren Brand Kits einen Veröffentlichen-Button, mit dem das Kit allen Nutzern im Tenant im Create-Bereich von microsoft365.com als offizielles Brand Kit zur Verfügung gestellt wird. Jeder einzelne Nutzer muss dann also kein eigenes Kit mehr anlegen, sondern kann direkt auf das zentrale, offizielle Kit zugreifen. Wer verhindern möchte, dass einzelne Mitarbeitende trotzdem eigene, private Brand Kits anlegen, nutzt zusätzlich die separate Richtlinie „Restrict brand kit creation“, ebenfalls in config.office.com unter Policy Management konfigurierbar. Dort hinterlegst du eine Sicherheitsgruppe, deren Mitglieder weiterhin eigene Kits erstellen dürfen, alle anderen Nutzer können dann nur noch vorhandene, zentral veröffentlichte Kits nutzen, aber keine neuen mehr anlegen. Diese Richtlinie ist unabhängig von der Enterprise-Brand-Manager-Richtlinie, für das vollständige Erstellen und Veröffentlichen offizieller Kits müssen beide Richtlinien korrekt gesetzt sein. Zum Aufbau der Vorlage selbst, die beste Konsistenz erreichst du, wenn Logo, Farben, Schriftarten und Layouts im Folienmaster und in den Foliendesigns der PowerPoint-Vorlage hinterlegt sind, nicht nur auf einzelnen Folien. Ergänze für jeden wichtigen Folientyp, also Titel, Agenda, Abschnittstrenner, Inhaltsfolien, mindestens ein Beispiel, da Copilot sich an diesen Beispielen orientiert. Am zuverlässigsten funktioniert die Kombination aus einer .potx-Vorlage für Layout und Struktur zusammen mit einem Brand Kit für Logos, Farben und Schriftarten. Copilot kommt grundsätzlich auch mit frei strukturierten, nicht speziell vorbereiteten Vorlagen zurecht, die Ergebnisse sind aber deutlich konsistenter, je sauberer Master und Layouts gepflegt sind. Wenn das Ergebnis trotz ausgewähltem Marken-Kit nicht zuverlässig dem Corporate Design entspricht, kann das an der aktuellen Rollout-Phase der Funktion liegen oder daran, dass Schriftarten auf dem anzeigenden Gerät fehlen und ersetzt werden. Prüfe in dem Fall, ob die Brand-Kit-Auswahl im Copilot-Prompt tatsächlich über die Option „Select brand“ bzw. den Marken-Auswahlpunkt erfolgt ist und ob die Schriftarten in der Datei eingebettet sind. Neben Bildern, Logos, Farben und Schriftarten lassen sich auch Vorlagen in ein Brand Kit aufnehmen, Marken-Kits sind also schon heute nicht nur auf Bilder beschränkt. Zu konkreten, weiteren Formaten wie Flyer-Vorlagen oder Icon-Bibliotheken und ob dafür noch zusätzliche Upload-Möglichkeiten geplant sind, kann ich aktuell noch nix sagen.Alex07.10.202620Es kommen ja immer mehr Modelle dazu. Ich frage mich, wie kann man den User etwas an die Hand geben, damit sie bei den vielen Modellen auch einen Überblick behalten?Ich finde es selbst schon schwierig die Modelle zu unterscheiden.ModelleAntwort per Mail
Für Endanwender lohnt es sich, die Modellvielfalt bewusst zu vereinfachen, statt jedes einzelne Modell erklären zu wollen. Microsoft 365 Copilot bietet dafür im Modellauswahlmenü drei einfache Kategorien an: Auto (Copilot entscheidet selbst, welches Modell passt), Quick response (schnelle, kurze Antworten für einfache Routinefragen) und Think deeper (ein tieferes Reasoning-Modell für komplexe, offene Fragestellungen mit mehreren Schritten). Diese drei Begriffe kannst du deinen Usern als Merkhilfe an die Hand geben, sie sind bewusst produktnah formuliert und ändern sich nicht so schnell wie die konkreten Modellnamen dahinter (GPT, Claude, etc.). Wichtig für die Kommunikation an die Anwender: welches konkrete Modell (zum Beispiel ein bestimmtes GPT- oder Claude-Modell) hinter Auto, Quick response oder Think deeper steckt, kann sich laufend ändern, ohne dass sich an Sicherheits-, Compliance- und Datenschutzeinstellungen etwas ändert. Das heißt, du kannst deinen Usern sagen: wählt nach Aufgabentyp (schnell vs. gründlich), nicht nach Modellname, dann bleibt die Empfehlung auch bei neuen Modellversionen gültig. Für die Schulung selbst bietet Microsoft fertige Materialien an, etwa den Copilot Success Kit, die Copilot Prompt Gallery und den Copilot Trainer Kit über die Adoption-Site. Diese enthalten Onboarding-Vorlagen und Erklärstücke, die du direkt an eure Belegschaft weitergeben oder als Basis für ein eigenes internes Merkblatt nutzen könnt, in dem ihr die Auto/Quick/Think-deeper-Logik auf eure typischen Use Cases übersetzt. Beachte, dass sich Modellnamen und Verfügbarkeiten (etwa welche Anthropic- oder OpenAI-Modelle im Tenant freigeschaltet sind) je nach Lizenz und Admin-Einstellungen unterscheiden können, ein Experte sollte das für euren Tenant final bestätigen.Alex04.10.202621Klappt die Transkription mit OneNote auch in der Basisversion? Ich sehe da kein Mikrofon?OneNote TranskriptionAntwort per Mail
Das Mikrofon Symbol beziehungsweise die Aufnahme und Transkriptionsfunktion in OneNote gehört zu den Copilot Notebooks, und steht nur mit einer vollen Microsoft Copilot Lizenz zur Verfügung. Mit Microsoft 365 Copilot Basic kannst du in OneNote laut Microsoft nur einfache Dinge wie Entwürfe, Ideen und Listen erstellen. Das Aufnehmen und Transkribieren von Gesprächen direkt in OneNote, also die Multimodal Capture Funktion mit Audio, Bildern und Notizen in einer Sitzung, ist Teil der Copilot Notebooks und benötigt eine Microsoft Copilot Vollversion. Deshalb siehst du in der Basisversion kein Mikrofon Symbol, das ist kein Fehler bei dir, sondern so vorgesehen. Wenn dein Unternehmen Wert auf diese Funktion legt, müsste dafür die kostenpflichtige Copilot Lizenz für die betreffenden Nutzer eingerichtet werden. Da sich Lizenzumfänge bei Microsoft immer wieder ändern können, lohnt sich vor einer Kaufentscheidung ein Blick in die aktuelle Lizenzübersicht.Alex04.10.202622Ich empfinde Copilot direkt in Outlook beim Schreiben von E-Mails noch als wenig praktikabel. Welche Verbesserungen erwartest du hier in den nächsten Monaten?“OutlookAntwort per Mail
Genau in diesem Bereich tut sich aktuell einiges. Microsoft hat das Coaching-Feature in Outlook überarbeitet: früher konntest du die Verbesserungsvorschläge von Copilot nur alle auf einmal übernehmen, inzwischen läuft das Coaching direkt im Copilot-Chat neben dem Entwurf. Du bekommst konkrete Vorschläge zu Ton, Klarheit und Formulierung, kannst einzeln auswählen, was übernommen wird, und Copilot passt die Mail dann gezielt an der jeweiligen Stelle an, statt den ganzen Text neu zu schreiben. Das macht das Feature deutlich praxistauglicher als die ursprüngliche Version, bei der man oft alles oder nichts übernehmen musste. Daneben wird die Mail-Erstellung stärker mit dem Rest deines Arbeitstags verknüpft. Copilot kann inzwischen automatisch Kontext aus anstehenden Terminen ziehen, um dich auf Meetings vorzubereiten, inklusive relevanter Vorlage-Dokumente und offener Punkte, was sich auch auf das Formulieren von Antwortmails auswirkt, weil Copilot mehr Kontext zur Verfügung hat. Die generelle Richtung bei Microsoft ist, dass Copilot in Outlook weniger als einmaliger Textgenerator funktioniert und mehr als iterativer Assistent, mit dem du im Dialog an einer Mail feilst, ähnlich wie du es aus dem Copilot-Chat in Word oder Teams kennst. Ganz konkrete Ankündigungen für die nächsten Monate lassen sich aus der offiziellen Dokumentation aber nicht zuverlässig vorhersagen, da Microsoft Roadmap-Details laufend anpasst. Für den aktuellen Stand lohnt sich ein regelmäßiger Blick in die Microsoft 365 Copilot Release Notes, dort werden neue Outlook-Funktionen laufend dokumentiert.Alex07.10.202623Gibt es relevante Untwrschiede zwischen dem neuen und alten Outlook, inwieweit Copilotfunktionen eingebunden sind?OutlookAntwort per Mail
Grundsätzlich läuft Copilot sowohl im klassischen Outlook als auch im neuen Outlook, laut Microsoft-Dokumentation gibt es also keinen prinzipiellen Ausschluss. In der Praxis gibt es aber deutliche Unterschiede beim Funktionsumfang und beim Zeitpunkt, wann eine Funktion ankommt. Das neue Outlook basiert auf einer Web-Architektur (WebView2, Service-getrieben) und bekommt neue Copilot-Funktionen fast immer zuerst, oft innerhalb von Stunden nach Freigabe, weil Updates zentral über die Cloud ausgeliefert werden. Klassisches Outlook für Windows ist technisch älter (COM-Add-in-Modell) und bekommt viele Copilot-Neuerungen erst mit Verzögerung, teils Wochen oder Monate später, manchmal in reduziertem Umfang. Beispiele aus den aktuellen Release Notes: die Meeting-Vorbereitung durch Copilot war zuerst nur im neuen Outlook für Windows, Web, Mac und Mobil verfügbar und wurde erst später auch für klassisches Outlook für Windows freigeschaltet. Gleiches gilt für erweiterte Coaching-Funktionen beim Schreiben von E-Mails und für die Einbindung von Declarative Agents in Copilot Chat. Wichtig ist außerdem: Copilot ist grundsätzlich nicht auf Gruppenpostfächern verfügbar, das betrifft beide Outlook-Versionen gleichermaßen. Ob eine Funktion bei dir ankommt, hängt zusätzlich vom Update-Kanal (Current, Monthly Enterprise, Semi-Annual), der Outlook-Version und dem Rollout-Ring (Standard oder Targeted Release) ab, nicht nur von der Lizenz. Einen offiziellen, laufend aktualisierten Funktionsvergleich zwischen neuem und klassischem Outlook (nicht speziell Copilot, sondern generell) findest du im verlinkten Support-Artikel „New and classic Outlook for Windows feature comparison“, referenziert aus der Microsoft-Learn-Seite zur neuen Outlook-Übersicht.Alex07.10.202624Können Terminfenster von Copilot auch mit Personen außerhalb der Organisation gesucht werden?Outlook TerminplanungAntwort per Mail
Die Terminvorschläge von Copilot in Outlook (zum Beispiel über „Schedule with Copilot“ oder die Terminassistent-Funktion) basieren technisch auf der Frei/Gebucht-Information (Free/Busy) der eingeladenen Kalender. Diese Information kann Copilot nur für Personen einsehen, deren Kalender in deiner Organisation liegt oder deren Kalender explizit mit dir geteilt beziehungsweise über eine Vertrauensstellung zwischen Tenants sichtbar gemacht wurde. Für Personen außerhalb deiner Organisation, die keinen geteilten Kalender haben, kennt Copilot die Verfügbarkeit also nicht und kann keine automatischen Terminfenster vorschlagen. In diesem Fall bleibt der klassische Weg über eine Terminabstimmung, zum Beispiel mit der Outlook Scheduling Poll Funktion (früher FindTime), bei der die externen Personen selbst ihre Verfügbarkeit eintragen. Eine Ausnahme gibt es bei sogenannten Multitenant-Organisationen: Wenn zwei Firmen über Microsoft Entra External ID als vertraute Partnerorganisation verbunden sind und die externen Personen als B2B-Nutzer mit eigener Copilot-Lizenz eingerichtet sind, kann eine erweiterte Zusammenarbeit inklusive Kalendereinsicht möglich sein. Das muss aber von den Administratoren beider Seiten aktiv konfiguriert werden. Da sich Copilot-Funktionen in Outlook aktuell schnell weiterentwickeln, kann sich das Verhalten in den nächsten Monaten noch ändern. Es lohnt sich, das im eigenen Tenant konkret zu testen.Alex04.10.202625Wenn ich bei Personlisierung sowohl benutzerdefinierte Anweisungen als auch Gespeichete Erinnerungen habe.Nutzt Copilot bei einem temporären Chat beides NICHT? Oder werden benutzerdefinierte Anweisungen trotzdem berücksichtigt?PersonalisierungAntwort per Mail
Laut der Microsoft Dokumentation zum temporären Chat gilt: Ein temporärer Chat greift nicht auf persönliche Informationen zu und speichert auch keine. Das schließt sowohl gespeicherte Erinnerungen als auch die aus dem Chatverlauf abgeleiteten Informationen ein. In der Beschreibung der Personalisierungsfunktionen wird der temporäre Chat ausdrücklich als eigener Mechanismus aufgeführt, der von der Nutzung benutzerdefinierter Anweisungen getrennt ist, und als Zweck des temporären Chats wird genannt, dass Copilot währenddessen keine personalisierten Informationen abruft oder speichert. In der Praxis bedeutet das nach aktuellem Stand der Dokumentation: Im temporären Chat werden weder gespeicherte Erinnerungen noch der Chatverlauf herangezogen, und auch benutzerdefinierte Anweisungen werden dabei nicht angewendet, da diese ebenfalls zur Personalisierung zählen, die im temporären Chat bewusst ausgeklammert wird. Der temporäre Chat verhält sich damit wie eine komplett neutrale Sitzung ohne jeglichen persönlichen Kontext. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass ein temporärer Chat trotzdem von der IT deines Unternehmens über Aufbewahrungsrichtlinien einsehbar sein kann, auch wenn er in deinem eigenen Verlauf nicht auftaucht. Da Copilot Personalisierung und Memory offiziell noch als Preview geführt werden und sich Details ändern können, empfehle ich, das im Zweifel direkt in den Copilot Einstellungen unter Personalisierung zu prüfen oder testweise im temporären Chat zu fragen, was Copilot über dich weiß.Alex04.10.202626Ist es so, dass ich bessere Ergebnisse in Copilot erhalte, wenn ich meine Prompts auf Englisch schreibe statt in Deutsch?Prompting SpracheAntwort per Mail
Ja, das kann tatsächlich einen Unterschied machen. Microsoft weist selbst darauf hin, dass Copilot Funktionen aktuell am besten auf Englisch funktionieren, weil die zugrunde liegenden Sprachmodelle überwiegend mit englischsprachigen Daten trainiert wurden. Prompts in anderen Sprachen, also auch Deutsch, funktionieren zwar grundsätzlich, können aber in manchen Fällen zu etwas schwächeren Ergebnissen führen als vergleichbare englische Prompts. In der Praxis ist der Unterschied bei alltäglichen Aufgaben wie Zusammenfassen, Formulieren von E-Mails oder Recherchieren oft kaum spürbar, weil die deutschen Sprachmodelle mittlerweile sehr gut sind. Bei komplexeren oder sehr spezifischen Aufgaben, etwa bei technischen Formulierungen, Datenanalysen oder wenn du Fachbegriffe verwendest, kann ein englischer Prompt aber tendenziell präzisere oder ausführlichere Antworten liefern. Wenn du unsicher bist, kannst du einfach beides ausprobieren, zum Beispiel den gleichen Prompt einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch stellen und die Ergebnisse vergleichen. Wichtiger als die Sprache ist aber meist die Qualität des Prompts selbst, also klare Ziele, ausreichend Kontext und konkrete Erwartungen an das Ergebnis.Alex04.10.202627Bitte die Researcher Funktion noch genauer erklären, wie es funktioniert und Beispiele was man damit machen kannResearcher AgentAntwort per Mail
Die Research Funktion in Microsoft 365 Copilot heißt offiziell „Researcher Agent“ und du findest sie im Copilot Chat unter „Agenten“ beziehungsweise „Tools“, sowohl am Desktop und im Web als auch in der mobilen App für iOS und Android. Im Unterschied zum normalen Copilot Chat ist Researcher für tiefergehende, mehrstufige Analysen gedacht. Er nimmt sich bewusst mehr Zeit, um Informationen zu sammeln, zu verknüpfen und daraus einen strukturierten, mit Quellen belegten Bericht zu erstellen, statt wie der Standard Chat schnelle, kurze Antworten zu liefern. Inhaltlich kombiniert Researcher zwei Datenquellen: dein Arbeitskontext über Microsoft Graph, also Dateien, E-Mails, Termine und Chats, auf die du Zugriff hast, sowie das offene Web über Bing, sofern die Web Suche in eurem Tenant vom Admin aktiviert ist. Ist sie deaktiviert, arbeitet Researcher nur mit euren internen Daten. Der Output enthält typischerweise Überschriften, Aufzählungen, teils Grafiken oder Diagramme und durchgängig Quellenangaben, damit du die Ergebnisse nachvollziehen und weitergeben kannst. Je nach Komplexität dauert eine Antwort von wenigen Minuten bis zu 45 Minuten. Als Beispiele: Du lässt Researcher eine Markt oder Wettbewerbsanalyse erstellen, indem er öffentliche Informationen mit euren internen Angeboten oder Kalkulationen zusammenführt. Du bittest ihn, mehrere Angebote, Verträge oder Protokolle aus SharePoint und E Mails zu vergleichen und die wichtigsten Unterschiede in einem Bericht darzustellen. Oder du nutzt ihn, um dich vor einem Kundentermin über ein Unternehmen, eine Branche oder ein Thema umfassend einzulesen, inklusive Quellenangaben, die du im Meeting zitieren kannst. Wichtig für gute Ergebnisse: Formuliere die Anfrage möglichst konkret, sage explizit ob nur interne Daten, nur Web oder beides genutzt werden sollen, und beantworte die Rückfragen, die Researcher stellt, das steuert das Ergebnis erheblich. Einschränkungen aktuell laut Microsoft: Researcher kann keine Bilder als Eingabe verarbeiten, erzeugt noch keine PowerPoint oder PDF Dateien direkt und hat kein Gedächtnis über Sitzungen hinweg, all das ist laut Roadmap in Arbeit. Pro Nutzer sind aktuell maximal 25 Anfragen im Monat vorgesehen, und Admins können den Agenten zwar nicht inhaltlich einschränken, aber komplett blockieren.Alex04.10.202628Gibt es eine einfache Möglichkeit, festzustellen, welche Features auf einem Tenant schon ausgerollt sind (und ggf. auch welche aktiviert sind) statt manuell danach zu suchen?Wir haben immer wieder das Problem, dass Nutzer mit den Schulungen durch Partner oder aktuellen Videos nichts anfangen können, weil Features auf dem Tenant noch nicht verfügbar sind.Rollout StatusAntwort per Mail
Ja, dafür gibt es zwei zentrale Werkzeuge im Microsoft 365 Admin Center, die genau dieses Problem adressieren. Im Message Center (Health > Message Center) siehst du bei vielen Ankündigungen ein Feld „Status for your org“ mit drei Ausprägungen: Scheduled (noch nicht ausgerollt), Rolling out (wird gerade für Teile eurer Nutzer aktiviert) und Launched (für alle verfügbar). Das lässt sich auch filtern, sodass du gezielt sehen kannst, welche Features bei euch schon live sind. Wichtig: dieser Statusreiter ist bisher nur für ausgewählte Feature-Ankündigungen verfügbar, nicht für jede einzelne Neuerung. Ergänzend gibt es die AI at Work Roadmap (früher Microsoft 365 Roadmap, öffentlich unter microsoft.com/microsoft-365/roadmap), auf der jedes Feature einen Status hat: In development, Rolling out oder Launched, inklusive Rollout-Datum. Das ist allerdings der allgemeine Microsoft-Rollout-Status, nicht tenant-spezifisch, das heißt es sagt nicht zwingend, ob es bei euch konkret schon aktiv ist. Für eine echte tenant-spezifische Sicht bleibt also die Kombination aus Message Center (mit Statusfeld, wo vorhanden) und den Copilot Nutzungsberichten im Admin Center (Reports > Usage > Microsoft Copilot, dort Readiness- und Usage-Report) die beste Näherung. Eine hundertprozentige, vollständige Liste aller Features mit Aktivierungsstatus pro Tenant bietet Microsoft aktuell nicht an, das ist also nur teilweise gelöst.Alex07.10.202629Kann ich die vorgestellten Prompts & Skills auch woanders wie in der Aufzeichnung finden?SendungsbegleiterAntwort per Mail3 Personen haben das gefragt
Die in der Sendung vorgestellten Prompts und Skills stehen dir nicht nur in der Aufzeichnung zur Verfügung. Zu jeder Folge gibt es einen Sendungsbegleiter als PDF, in dem alle genannten Links, Tool-Übersichten und Hausaufgaben gesammelt sind. Für Folge 3 findest du ihn unter https://www.die-copilot-show.de/sendungsbegleiter/folge-3, dort trägst du deine E-Mail-Adresse ein und bekommst den Download. Zusätzlich sammeln wir alle schriftlich beantworteten Zuschauerfragen dieser Folge unter https://www.die-copilot-show.de/fragen/folge-3. Die Aufzeichnung selbst erscheint in der Regel ein bis drei Tage nach der Sendung auf dem YouTube-Kanal von Alexander Eggers, gesammelt unter https://www.youtube.com/show/VLPLI1tjGFQXbjY?sbp=QAE%253D. Dein Copilot Show TeamErika25.09.202630Unter welcher Adresse war die Sendungsverfolgung wieder bei https://www.die-copilot-show.de abrufbar?SendungsbegleiterAntwort per Mail
Die Sammlung der Links, Tool-Übersichten und Hausaufgaben aus der Sendung findest du im Sendungsbegleiter für Folge 3 unter https://www.die-copilot-show.de/sendungsbegleiter/folge-3 . Dort trägst du deine E-Mail-Adresse ein und bekommst den Download zugeschickt. Dein Copilot Show TeamErika25.09.202631Es wird viel über diese Markdown - Dateien gesprochen (.md) wie/wo werden diese denn erstellt?Sind die nur dazu da, dass LLMs das lesen/verstehen können? - normaler Text geht ja offensichtlich auch.Skills MarkdownAntwort per Mail
Markdown-Dateien (.md) sind ganz normale reine Textdateien, du kannst sie mit jedem Editor erstellen, zum Beispiel Notepad, VS Code oder direkt in OneDrive. Markdown ist nur eine sehr einfache Formatiersprache: Überschriften mit #, Listen mit - oder Zahlen, fett mit **Sternchen**, das lässt sich ohne Sonderzeichen oder komplexe Formatierung schreiben und trotzdem klar strukturieren. Meist beginnt so eine Datei zusätzlich mit einem kurzen YAML-Kopfbereich (zwischen zwei --- Zeilen) mit Feldern wie name und description, gefolgt vom eigentlichen Text mit den Anweisungen. Bei Copilot tauchen .md-Dateien vor allem als sogenannte Skill-Dateien auf, zum Beispiel als SKILL.md in Copilot Cowork. Du legst dafür im OneDrive-Ordner Documents/Cowork/skills/ einen Unterordner mit dem Skill-Namen an und darin eine SKILL.md mit Frontmatter (name, description) und der eigentlichen Anleitung als Markdown-Text. Cowork erkennt diese Datei dann automatisch zu Sitzungsbeginn. Alternativ lässt sich ein Skill auch direkt im Chat mit Cowork erstellen, dann schreibt Cowork die Datei für dich. Das gleiche Prinzip gibt es auch bei GitHub Copilot (copilot-instructions.md, *.instructions.md) und bei Copilot in SharePoint, wo Skills ebenfalls als .md-Dateien in der Agent Assets-Bibliothek liegen. Zu deiner zweiten Frage: Ja, normaler Text funktioniert grundsätzlich auch, das Modell kann auch reinen Fließtext verstehen. Markdown wird aber bevorzugt, weil es Struktur erzwingt, die sowohl für Menschen als auch für das Modell eindeutig maschinenlesbar ist, also klare Abschnitte, Listen und Hervorhebungen, ohne die versteckte Formatierung, Metadaten oder Layout-Elemente, die zum Beispiel eine Word-Datei mitbringt. Dadurch wird die Datei kleiner, eindeutiger zu parsen und funktioniert plattformübergreifend gleich, egal ob GitHub Copilot, Cowork, Copilot Studio oder andere KI-Tools sie lesen. Es ist also weniger eine Vorschrift als eine Konvention, die sich in der Praxis durchgesetzt hat, weil sie robuster funktioniert als unstrukturierter Text oder Formate wie .docx.Alex04.10.202632Wann hänge ich Skills hintereinander, wann mache ich einen Workflow? Wo ist die Abgrenzung, was wann am besten ist?Skills WorkflowsAntwort per Mail
Der Kernunterschied liegt in der Kontrolle über den Ablauf. Bei einer Skill entscheidet die KI selbst, wie sie eine Aufgabe angeht, sie ist flexibel und passt sich an die konkrete Anfrage an. Skills sind ideal für fokussierte, in sich geschlossene Aufgaben, die innerhalb eines einzigen Turns erledigt werden, zum Beispiel eine wiederkehrende Formulierung, eine Zusammenfassung nach bestimmten Regeln oder eine Recherche mit festen Vorgaben. Skills lassen sich aneinanderreihen, wenn die KI dabei selbst entscheiden soll, in welcher Reihenfolge und wie sie die einzelnen Schritte kombiniert. Ein Workflow dagegen legt den Ausführungspfad explizit und deterministisch fest. Du definierst genau, welcher Schritt wann passiert, mit Triggern, Verzweigungen, mehreren Agenten oder Systemen, und mit Wiederaufnahme nach Fehlern (Checkpointing). Workflows sind die richtige Wahl, wenn Schritte Nebenwirkungen haben, die nicht versehentlich wiederholt werden dürfen, etwa Mails versenden oder Datensätze anlegen, wenn mehrere Systeme oder Personen (Human in the loop) eingebunden werden müssen, oder wenn du eine planbare, wiederholbare End-to-End-Automatisierung brauchst. Als Faustregel: Willst du, dass die KI selbst herausfindet, wie eine Aufgabe zu lösen ist, nimmst du eine Skill oder eine Kette aus Skills. Musst du garantieren, welche Schritte in welcher Reihenfolge ausgeführt werden, insbesondere bei kritischen oder mehrstufigen Geschäftsprozessen, baust du einen Workflow, zum Beispiel in Copilot Studio mit Triggern, Aktionen und Konnektoren.Alex04.10.202633Ich hoffe es sind weiterhin kostenlos Copilot Show geplant?SonstigesAntwort per Mail
Ja, die Copilot Show bleibt kostenlos. Teilnahme läuft live in Microsoft Teams, ohne Kamera und ohne Mikrofon. Eine echte Anmeldung gibt es nicht, wer sich auf https://www.die-copilot-show.de in den Verteiler einträgt, bekommt vor jeder Folge Termin, Thema und den Teams-Link per Mail. Die Eintragung für die nächste Folge wird jeweils wenige Stunden nach der laufenden Sendung freigeschaltet, eintragen kann man sich aber jederzeit. Die nächste Folge findet am 30. Oktober 2026, 11 Uhr statt.Erika25.09.202634In meinem M365 Copilot ist Claude nicht verfügbar? Was muss ich als Admin im Tenant einstellen?SprachmodelleAntwort per Mail2 Personen haben das gefragt
Dass Claude bei dir in der Modellauswahl fehlt, liegt in aller Regel nicht an einer fehlenden persönlichen Einstellung, sondern an einer zentralen Tenant Einstellung deines Unternehmens. Anthropic ist als sogenannter Subprozessor in Microsoft 365 Copilot hinterlegt, und für Organisationen in der EU, der EFTA (dazu zählt auch die Schweiz) und dem UK ist dieser Subprozessor standardmäßig deaktiviert. Erst wenn ein Admin ihn aktiv einschaltet, taucht Claude in der Modellauswahl auf. Ein Admin mit der Rolle AI Administrator oder Global Administrator kann das im Microsoft 365 admin center unter Copilot, Settings, View all, AI providers operating as Microsoft subprocessors nachholen. Dort lässt sich Anthropic auswählen, den Bedingungen zustimmen und festlegen, welche Nutzer oder Gruppen Zugriff auf die Claude Modelle bekommen sollen. Zusätzlich gibt es noch eine getrennte Einstellung speziell für Word, Excel und PowerPoint namens Copilot in Microsoft 365 apps with Anthropic models, die ebenfalls vom Admin gesteuert wird. Es kann also sein, dass Claude im Chat sichtbar wird, in den Office Apps aber separat freigeschaltet werden muss, oder umgekehrt. Sprich am besten deinen IT Admin an und lass prüfen, ob diese Einstellungen im admin center für deine Organisation aktiviert sind.Alex04.10.202635Kann man auch ein Meeting transkribieren, das man nicht selbst eingerichtet hat? Wenn ja, wie?TeamsAntwort per Mail
Ja, das geht, du musst dafür aber die passende Rolle im Meeting haben. Eine Transkription starten oder stoppen dürfen der Organisator, die Co-Organisatoren und Presenter, die zur selben Organisation wie der Organisator gehören. Als reiner Teilnehmer (Attendee) kannst du das nicht, außer du wirst während des Meetings zum Presenter hochgestuft. Wenn du also ein fremdes Meeting transkribieren willst, bittest du entweder den Organisator, dich zum Presenter oder Co-Organisator zu machen, oder du bittest ihn, die Transkription selbst zu starten. Voraussetzung ist außerdem, dass in der Teams Meeting Policy des Organisators (bzw. deiner eigenen Policy, falls du startest) die Transkription über die IT-Administration aktiviert ist. Fehlt diese Freigabe, ist der Button ausgegraut, egal welche Rolle du hast. Bist du externer Gast aus einer anderen Organisation, kannst du die Transkription generell nicht selbst starten, auch nicht als Presenter, das bleibt Nutzern innerhalb der Organisation des Organisators vorbehalten. Nach dem Meeting liegt das Transkript im OneDrive bzw. SharePoint des Organisators, externe Personen sehen es nur, wenn es explizit mit ihnen geteilt wird.Alex04.10.202636Kann Copilot auch auf meine To Do zugreifen und dort "eingreifen", zB wenn ich sage, verschiebe alle Aufgaben X um eine Woche....To DoAntwort per Mail
Microsoft 365 Copilot hat standardmäßig keine direkte, native Integration mit Microsoft To Do, über die du im Chat einfach sagen kannst „verschiebe alle Aufgaben X um eine Woche“ und Copilot greift dann automatisch in deine To Do Liste ein. Copilot in Outlook, Word, Excel, PowerPoint und Teams kann zwar auf deine Mails, Dateien, Termine und Chats zugreifen, To Do gehört aber nicht zu den standardmäßig gegroundeten Datenquellen. Was grundsätzlich funktioniert, ist eine Anbindung über Microsoft 365 Copilot Connectors oder über einen selbst gebauten Agenten in Copilot Studio. Dort kann man eine Aktion einrichten, die über Microsoft Graph auf To Do Aufgaben zugreift und sie zum Beispiel verschiebt oder aktualisiert. Das ist aber kein Standardfeature, sondern erfordert, dass jemand in eurer Organisation einen entsprechenden Connector oder Agenten einrichtet, inklusive der nötigen Berechtigungen über Microsoft Graph. Für den reinen Alltagsgebrauch ohne eigene Entwicklung ist To Do also aktuell kein Bereich, in dem Copilot direkt Aufgaben verschieben kann. Näher liegt eher Planner oder Loop, wenn es um agentenbasierte Aufgabenverwaltung geht, aber auch das läuft über gezielt gebaute Agenten, nicht automatisch. Da sich die Liste der unterstützten Connectors und Aktionen laufend erweitert, kann sich das ändern.Alex04.10.202637Was ist der Unterschied beim Transkripieren von OneNote und Loop?TranskriptionAntwort per Mail
Die beiden Funktionen sind technisch grundverschieden, auch wenn beide mit „Notizen“ zu tun haben. In OneNote am Handy kannst du echt Transkribieren und bekommst am Ende eine Zusammenfassung. Du kannst auch eigene Notizen machen und Fotos. Loop hat dagegen keine eigene Audio-Transkriptionsfunktion. Loop-Komponenten sind live mitbearbeitbare Bausteine (Tabellen, Aufgabenlisten, Textabsätze), die in Teams, Outlook, Whiteboard oder OneNote eingebettet werden können und als .loop-Datei in OneDrive liegen. Wenn du in einem Teams-Meeting die „gemeinsamen Meeting-Notizen“ nutzt, basiert das zwar auf einem Loop-Baustein, aber die Inhalte werden manuell oder per Copilot-Zusammenfassung eingetragen, nicht durch eine eigenständige Spracherkennung von Loop selbst. Ein echtes Wort-für-Wort-Transkript eines Meetings liefert weiterhin die Teams-Aufzeichnung mit Transkriptfunktion, nicht Loop. Kurz gesagt: OneNote transkribiert eine von dir aufgenommene Audiodatei direkt in Text. Loop selbst transkribiert nichts, es dient als Container für live geteilte, editierbare Notizen, die separat mit Meeting-Aufzeichnungen oder Copilot-Zusammenfassungen kombiniert werden können.Alex07.10.202638Wie kann ich verhindern, dass Copilot, dass Copilot auf Aussagen aus dem Web zugreift, die dann aber auf der angegebenen Quelle gar nicht zu finden sind. Wenn man ihn dann fragt, gibt er zu, dass er es nicht überprüft hat. Reicht da tiefere Analyse oder muss ich das immer dazu sagen? (gerne auch in den Lostopf ;-))Web-ZugriffAntwort per Mail
Das Phänomen ist bekannt und hat mit der Funktionsweise von Sprachmodellen zu tun. Copilot generiert Antworten wortweise nach Wahrscheinlichkeit, auch wenn eine Quelle zitiert wird, bedeutet das nicht automatisch, dass der gesamte Inhalt tatsächlich aus dieser Quelle stammt. Microsoft nennt das ungrounded content, also Inhalte, die plausibel klingen, aber nicht durch die angegebenen Quellen gedeckt sind. Das kann bei Websuche genauso passieren wie bei internen Dokumenten. Eine tiefere Analyse hilft, ist aber keine Garantie. Wenn du im Modellwähler „Think deeper“ (die Reasoning-Variante) statt „Quick response“ nutzt, nimmt sich Copilot mehr Zeit, prüft Zwischenschritte und Kontext gründlicher, was die Trefferquote verbessert. Auch der Researcher Agent ist für komplexere Rechercheaufgaben gebaut und liefert strukturierte, quellenbasierte Berichte, die im Schnitt zuverlässiger sind als eine schnelle Chat-Antwort, aber auch hier gilt: Copilot kann bei der Zusammenfassung mehrerer Quellen Dinge hinzufügen, die in keiner der Ausgangsquellen stehen. Du musst also weiterhin selbst gegenprüfen, das lässt sich prompt-seitig nicht vollständig abstellen. Was hilft: In der Anweisung explizit fordern, nur Aussagen zu treffen, die wortwörtlich in der zitierten Quelle stehen, und bei Unsicherheit das offen zu sagen statt zu raten. Microsoft empfiehlt genau das als Nutzerverhalten, nämlich KI-generierte Inhalte immer zu prüfen, bevor man sie weiterverwendet, unabhängig vom gewählten Modus. Kurz gesagt: Ja, du solltest es weiterhin dazusagen bzw. selbst verifizieren. Tiefere Analyse reduziert das Risiko, schließt Halluzinationen aber nicht komplett aus.Alex04.10.2026