Folge 3 · 25. September 2026 · 11:00 Uhr Uhr
Das habt ihr gefragt, das haben wir geantwortet
38 Fragen aus dem Publikum, beantwortet vom Show-Team und den Gästen. Ohne Namen, dafür mit Quellen zum Nachlesen.
Alle 38Adoption 1Agent Builder 1Agenten 1Claude DSGVO 1Copilot Basic 1Copilot Chat 1Copilot Cowork 1Copilot Cowork Kosten 1Copilot Studio 1Copilot Tag 1Datenschutz 1Feature Rollout 1Geplante Prompts 1Kalender Zugriff 1Lizenzen 2Loop 1Marken-Kit 1Markenkit 1Modelle 1OneNote Transkription 1Outlook 2Outlook Terminplanung 1Personalisierung 1Prompting Sprache 1Researcher Agent 1Rollout Status 1Sendungsbegleiter 2Skills Markdown 1Skills Workflows 1Sonstiges 1Sprachmodelle 1Teams 1To Do 1Transkription 1Web-Zugriff 1
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01Wie kann man sich und andere innerhalb des Daily doing dazu befähigen, mehr Zeit zum Testen mit Copilot aufbringen zu können? Ist ein Zeit welche durch die Führung bereitgestellt/ vorgeschrieben wird eine sinnvolle Möglichkeit?AdoptionAntwort per Mail
Microsoft geht in seinem Enablement-Framework für Copilot genau von diesem Problem aus: Ohne geschützte Zeit bleibt Copilot-Nutzung Zufall statt Gewohnheit. Deshalb empfiehlt Microsoft ausdrücklich, dass Führungskräfte aktiv Zeit für Lernen und Ausprobieren einplanen, zum Beispiel feste Zeitfenster pro Woche, in denen Mitarbeitende Copilot an echten Aufgaben testen dürfen, ohne dass das als „verlorene“ Arbeitszeit gilt. Das ist Teil der sogenannten People-First-Strategie und des dreiphasigen Modells Get ready, Onboard & Engage, Deliver Impact. Ein von der Führung vorgegebenes Zeitkontingent ist also durchaus sinnvoll, wichtig ist aber die Kombination mit zwei weiteren Bausteinen: Erstens ein Champions- beziehungsweise Early-Adopters-Programm, in dem einzelne Kolleginnen und Kollegen als Multiplikatoren fungieren und im Alltag zeigen, wie sie Copilot konkret einsetzen. Das entlastet dich, weil nicht du allein alle Use Cases erklären musst, sondern die Champions das im Team weitertragen. Zweitens konkrete, fertige Prompts und Szenarien statt der Aufforderung „probier mal aus“, dafür gibt es die Copilot Prompt Gallery und den Copilot Success Kit mit Trainingsmaterialien und Onboarding-Vorlagen. Als Erfolgsmaß nutzt Microsoft den sogenannten AI-Adoption-Score, der bewertet, ob Nutzer im Schnitt an drei Tagen pro Woche aktiv mit Copilot arbeiten. Das kann dir und der Führung helfen, den Effekt von bereitgestellter Testzeit sichtbar zu machen und zu begründen, warum sich die Investition an Zeit lohnt. Wenn wenig Zeit im Daily Doing das Kernproblem ist, hilft es außerdem, ganz konkrete, kleine und wiederholbare Szenarien zu priorisieren, etwa E-Mail-Zusammenfassungen oder Meeting-Recaps, statt große Use Cases zu entwickeln. Das senkt die Einstiegshürde und bringt schneller sichtbaren Nutzen, was wiederum die Akzeptanz für fest eingeplante Testzeit erhöht. Mehr News und schnellere Tipps und Tricks bekommst du unter www.copilotexperte.de .Alex04.10.2026